Programm

Oper & Musical

Ariadne auf Naxos

RICHARD STRAUSS (1864-1949)
OPER IN EINEM AUFZUGE NEBST EINEM VORSPIEL
LIBRETTO VON HUGO VON HOFMANNSTHAL
URAUFFÜHRUNG AM 4. OKTOBER 1916 AN DER WIENER HOFOPER ZUSÄTZLICHE DIALOGE VON MARTIN CRIMP ÜBERSETZT VON ULRIKE SYHA
In Deutsch, mit deutscher & französischer Übertitelung 


  Ariadne auf Naxos (1916) von Richard Strauss fehlt es nicht an Modernität, insofern diese Oper, mit einem Libretto von Hofmannsthal, dem Autor seiner Wahl, eine unerwartete Begegnung zwischen zwei entgegengesetzten lyrischen Stilen bewerkstelligt, der Opera seria und der Opera buffa, und darüber hinaus den stets amüsanten Kunstgriff des Spiels-im-Spiel nutzt. Das Ergebnis ist eine Kammeroper, die genauso frech wie unwiderstehlich ist.
Der reichste Mann Wiens verpflichtet zwei Truppen und beauftragt sie zur gleichen Zeit, ein „ernsthaftes“ und ein „komisches“ Werk auf Basis des Ariadne auf Naxos -Stoffs zu erschaffen. Am Ende verlangt er, dass beide sich zusammentun für eine gemeinsame Aufführung.
Auf musikalischer Ebene gelingt Strauss ein köstlicher Zusammenprall zweier Gattungen. Seine Partitur ist parodistisch, gespickt mit unzähligen Zitaten, aber sie ist vor allem wunderbar originell. Der Kontrast findet sich auch in den Stimmen: der von Ariadne, der leidenden, verlassenen Frau, und der von Zerbinetta, der lebhaften und sprudelnden Figur aus der commedia dell’arte.
In ihrer Inszenierung, bei der Martin Crimp als Dramaturg fungiert hat, verzichtet Katie Mitchell diesmal auf ihr „Live-Kino“, um den Fokus auf eine Charakterisierung der Figuren durch ihr äußeres Erscheinungsbild zu setzen: durch die Auswahl ihrer Kleider, durch ihre Gestik setzt sie sich zunehmend mit dem Begriff des Geschlechts auseinander.
Diese klar definierten Rollen werden insbesondere von Ann Petersen (Ariadne), Roberto Saccà (Bacchus) und Olga Pudova (Zerbinetta) verkörpert und gesungen, und begleitet vom Orchestre Philharmonique du Luxembourg unter der Leitung von Lawrence Renes.
» Durch ein buntes und schwindelerregendes Treiben auf der Bühne veranschaulicht die britische Regisseurin Katie Mitchell die schier unmögliche Forderung des Mäzens, die Opera seria und die Opera buffa gleichzeitig aufzuführen: Die Neunszenierung überzeugt nicht zuletzt durch eine herausragende Besetzung.
N.N. – Musik Heute


Musikalische Leitung Lawrence Renes
Regie Katie Mitchell
Bühne Chloe Lamford
Kostüme Sarah Blenkinsop
Licht James Farncombe
Dramaturgie Martin Crimp
Choreograph Joseph W. Alford Primadonna / Ariadne Ann Petersen
Der Tenor / Bacchus Roberto Saccà
Zerbinetta Olga Pudova
Der Komponist Elisabeth Jansson
Harlekin Ville Rusanen
Brighella Simo Makinen
Scaramuccio Emilio Pons
Truffaldino Visa Kohva
Najade Johanna Lehesvuori
Dryade Andrea Hill
Echo Elena Galitskaja
Ein Musiklehrer Christian Immler
Ein Tanzmeister Marcel Beekman
Ein Offizier Petri Vesa
Ein Perückenmacher Jean-Gabriel Saint-Martin
Ein Lakai Joachim Knop
Der Haushofmeister Karl Menrad
Der reichste Mann Wiens Jorma Uotinen
Seine Frau Merja Mäkelä Orchester Orchestre Philharmonique du Luxembourg Koproduktion Festival d’Aix-en-Provence; Théâtre des Champs-Élysées; Nationale Oper Finnland; Les Théâtres de la Ville de Luxembourg; Gran Teatre del Liceu; Royal Danish Opera Premiere dieser Produktion am 4. Juli 2018 in Aix-en-Provence Mercredi 28 AVRIL 2021 à 19h00
Vendredi 30 AVRIL 2021 à 19h00 Réservation par e-mail ou par téléphone au +352 47 08 95-1
DURÉE 2h30 & entracte
Introduction à l'opéra par les Amis de l'Opéra une demi-heure avant chaque représentation (en français)Adultes 65 €, 40 €, 25 € / Jeunes 8 € / Kulturpass bienvenu Lieu: Grand Théâtre / Grande Salle Vorstellungen in Luxemburg in Zusammenarbeit mit dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg



Termine
30 April 2021
19:00
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Ort
Grand Théâtre de la Ville de Luxembourg
1 Rond-point Schuman
L-2525 LUXEMBOURG
Luxembourg
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http://www.lestheatres.lu

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